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Objektivität

engl: objectivity

Grad, in dem die bei einem Verfahren zur Potenzialanalyse oder Eignungsbeurteilung erzielten Ergebnisse unabhängig von jeglichen Einflüssen außerhalb der untersuchten Person sind.

Dazu zählen Einflüsse durch den Untersuchenden, den Auftragnehmer und seine Mitwirkenden, situative Bedingungen, die Art der Auswertung usw. Man unterscheidet zwischen: Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität.

Bei Testverfahren versucht man Objektivität zu erreichen durch möglichst hohe Testleiterunabhängigkeit, Verrechnungssicherheit und Interpretationseindeutigkeit (Kubinger 1996). Testverfahren lassen sich relativ einfach objektiv gestalten.

In Rollensimulationen kann durch klare Regeln und eine Dramaturgie eine möglichst hohe Objektivität oder zumindest Intersubjektivität hergestellt werden.
Eine hohe Auswertungs- und Interpretationsobjektivität erreicht man durch genaue, detaillierte Auswertungs- und Interpretationsvorschriften. Idealerweise werden diese ergänzt durch Beispiele für typisches Probandenverhalten und Hinweise, wie dies jeweils zu bewerten und zu interpretieren ist.

Siehe auch:
Testgüte


Beratung:

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Literatur:
Kubinger, K.D. (1996). Einführung in die psychologische Diagnostik. Weinheim: Beltz PVU.


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