Qualitätsstandards
Unsere Qualitätsstandards für Assessments
Die prägnant zusammengefasste Essenz:
Bei der Konzeption und Durchführung von Assessments berücksichtigen wir u.a. folgende Prinzipien,
um Qualität und hohe Vorhersageleistung zu gewährleisten:
1. Prinzip der Arbeitsprobe
Die Kernidee des Assessments ist, Anforderungen der Zielposition(-en) zu simulieren und Arbeitsproben durchzuführen. Daher werden Aufgaben derart zusammengestellt, dass sie insgesamt einen realitätsnahen Auszug aus dem Alltag eines Mitarbeiters oder einer Führungskraft auf der Zielposition abbilden.
2. Prinzip des Anforderungsbezugs
Dem Assessment geht eine Aufgaben- und Anforderungsanalyse voraus. Die in den Übungen beobachtbaren Kriterien repräsentieren das Anforderungsprofil der Zielposition(-en).
3. Prinzip des Verhaltensexperimentes
Im Assessment wird eine hohe Vorhersageleistung und hohe Qualität u.a. dadurch
erreicht, dass für jede Anforderung möglichst mehrere Kompetenzevkatoren in
verschiedenen Übungen eingebaut werden. Die Kompetenzevokatoren sind Signale, die den Kandidaten veranlassen sollen,
möglichst viele seiner Kompetenzen zu zeigen. Idealerweise zeigt der Kandidat als Reaktion auf der Zielposition zu Erfolg führendes Verhalten.
Z. B. soll das Hilfssignal eines Mitarbeiters Hilfe und Coaching eines Kandidaten für eine Führungsposition provozieren.
Ein Assessment besteht aus drei bis sieben Bausteinen und umfasst leicht 75 bis 200 solcher "Mini-Experimente".
4. Prinzip der systematischen Verhaltensbeobachtung und Bewertung
Das Verhalten wird von trainierten Beobachtern anhand von spezifischen Beobachtungsbögen dokumentiert und orientiert an den Anforderungskriterien der Position erst pro Übung und dann über mehrere Übungen hinweg bewertet. Aus der Summe dieser Bewertungen ergeben sich die Eignungsbeurteilung, die Rangreihe der Kandidaten sowie die Einstellungsempfehlung.
5. Prinzip der Methodenvielfalt und der Mehrfachbeobachtung
Die Anforderungen werden mit unterschiedlichen Übungstypen und möglichst von verschiedenen Beobachtern mehrfach geprüft. Häufig werden ergänzend zu Simulationen auch Tests, Persönlichkeitsfragebogen, sowie Selbst- und Fremdeinschätzungen der bisherigen beruflichen Leistungen eingesetzt. Damit werden Beobachter- und Übungseinflüsse reduziert bzw. ausgeglichen, die Messgenauigkeit erhöht und die Vorhersageleistung gestärkt.
6. Prinzip der Transparenz
Die Teilnehmer werden über die Anforderungen, die Kriterien, die Übungen, den Prozess der Beobachtung, Bewertung und Entscheidungsfindung sowie die Ergebnisse umfassend informiert. Jeder Teilnehmer bekommt ein persönliches Feedback. Diese Transparenz wirkt stressreduzierend und sorgt für Akzeptanz des Verfahrens.
Darüber hinaus halten wir weitere Qualitäts- und Ethikstandards ein, die in den deutschen und europäischen Berufsverbänden von Wirtschaftspsychologen erarbeitet wurden.
Insbesondere für den Bereich der Eignungstests, schlagen wir Ihnen gerne Verfahren vor, die der DIN33430 entsprechen, wenn Sie dies wünschen.
Siehe auch:
-> Weitere internationale Qualitätsstandards für die Eignungs- und Management-Diagnostik
Wir beraten Sie gerne zu der Frage, welche Qualitäts-Standards für ihre Fragestellungen und Auswahlprozesse die richtigen sind,
damit Ihr Unternehmen im Bereich der Management-Diagnostik die Qualität bekommt, die es wünscht und braucht.
Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Vorgespräch!


