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Interne Konsistenz

auch Homogenität von Items oder Itemhomogenität
engl: internal consistency, item homogeneity

Maß für die Gleichsinnigkeit von verschiedenen Aufgaben oder Items eines Test, Fragebogens oder eignungsdiagnostischen Verfahrens.

Die Überprüfung der internen Konsistenz soll u.a. folgende Fragen beantworten helfen:

  • Messen die einzelnen Items das selbe Merkmal?
  • Macht es Sinn, die Ergebnisse bei den einzelnen Aufgaben zu einem Gesamtwert zusammenzufassen?

Zur Bestimmung und Optimierung der internen Konsistenz wird die Korrelation von jedem Item mit dem Gesamtwert berechnet. Bei der Testkonstruktion werden solche Items ausgeschlossen, bei denen diese Korrelation zu gering ist. Als Koeffizient für die interne Konsistenz wird Chronbachs Alpha berechnet. Je stärker die Items positiv korrelieren, desto mehr nähert sich Alpha dem Wert 1 an.

Die interne Konsistenz eines Tests wird auch betrachtet, um die Reliabilität (Zuverlässigkeit) eines Tests oder eignungsdiagnostischen Verfahrens abzuschätzen.
Der Grundgedanke besteht darin, das Prinzip der Split-Half-Reliabilität auszuweiten und alle Items als parallele Tests aufzufassen. Wenn die Items, als parallele Tests verstanden, das selbe messen und daher hoch korrelieren, ist auch die Reliabilität des Tests in diesem Sinne hoch.

siehe auch:
-> Chronbachs Alpha
-> Indikator
-> Bandbreiten-Genauigkeits-Dilemma

Literatur:

Cronbach, L. (1951). Coefficient alpha and the internal structure of tests. Psychometrica 16, 297 - 334.
Kubinger, K.D. (1996). Einführung in die psychologische Diagnostik. Weinheim: Beltz PVU.
Lienert, G.A. & Raatz, U. (1998). Testaufbau und Testanalyse (6. Aufl.). Weinheim: Beltz PVU.


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