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Kern-Kompetenzen

engl.: Core Competencies

Besondere Kompetenzen eines Unternehmens oder einer Organisation im Sinne von Stärken, die diesem erhebliche Wettbewerbsvorteile verschaffen.

Beispielsweise liegen die „Core Competencies“ des Unternehmens Canon in den Bereichen Optik, Mikroelektronik und Feinmechanik.
Kern-Kompetenzen sind also nicht Eigenschaften von Personen, sondern Merkmale eines Unternehmens. Neben den Kompetenzen von Fachexperten eines Unternehmens gehören zu den Core Competencies z. B. auch Patente und High-Tech-Anlagen.

Der Begriff der Kernkompetenzen, engl. Core Competencies wurde 1990 von Pralahad & Hamel in die Diskussion gebracht.
Kernkompetenzen sind für die Entwicklung der Unternehmensstrategie wichtig. Ein Unternehmen kann die eigenen Kernkompetenzen ausbauen und nutzen, um hervorragende Produkte zu entwickeln und auf den entsprechenden Märkten eine starke Position zu erreichen.

Als Erweiterung dieses ursprünglichen Sinnes wird der Begriff Kernkompetenzen heute auch für Listen mit besonders wichtigen unternehmensspezifischen, personenbezogenen Kompetenzen oder für unternehmensweite Anforderungen an die Führungskräfte benutzt. Diese Verwendung des Begriffes ist unpräzise und hat viele Nachteile. Präziser wäre es z.B. von Führungskompetenzen zu sprechen.


siehe auch:
Kompetenz,
Anforderungsprofil
Hidden Champions

Literatur:
Instrumente der Personalentwicklung. in: Ryschka, J., Solga, M. & Mattenklott, A. (2008). Praxishandbuch Personalentwicklung. Wiesbaden:Gabler.
Prahalad C, Hamel G. (1990). The core competence of the corporation. Harvard Business Review, (May), 79--91.


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